Vom Werden der Wesen und  Welten

Ein Naturgesetz lautet: Aus etwas kann nie nichts werden und ein Nichts gibt es auch nicht, weil es eben nicht ist. Alles Kommen und Vergehen ist lediglich eine Zustandsveränderung oder eine Illusion. Auch der Tod ist eine optische Täuschung, sagte Albert Einstein. Umgekehrt entstanden auch keine Wesen und Welten aus dem Nichts sondern aus Veränderung von schon Bestehendem oder als Neuschöpfungen durch vorhandene Gedanken und Ideen. Diese werden im Reich des Geistes sichtbar als Formen, Gestalten, Aktionen usw.. Sie bilden übrigens die Grundlage der Kommunikation der Geister mittels "Telepathie". Hochentwickelte Geistwesen wie Gottes Existenzen und Mitglieder der echten göttlichen Familie sehen die Gedanken und Gefühle aller Wesen. Gedanken und Gefühle sind keine Nichtse sondern Schöpfungsmittel. Je mehr Geistwesen eine Idee oder ein Gedanke gefällt, die jemand äußert, desto mehr wird das angenommen und stabilisiert sich in der göttlichen magnetischen Matrix des Geistes. Es tritt in die Existenz. So  sind Denken und Wollen die zwei wichtigen Voraussetzung für eine Erschaffung von Wesen und sogar ganzen Welten.
Als Gott nach der Schöpfungssage den Menschen nach seinem Bilde erschuf, so erschuf er sie als zwei Wesen, als Mann und Frau, die sich gegenseitig erkennen und bezeugen können. Nicht nur daß diese auch schöpfungsfähig sind, sondern sie erhalten sich auch gegenseitig, denn sie denken aneinander und lieben sich. Wer dem Leibe nach stirbt, bleibt dennoch als Geist und Seele erhalten für alle, die ihn lieben. Auf Erden erinnern die Kinder und Werke an ihn bzw. sie. Etwas oder jemand, an den niemand denkt, den kein Wesen sieht, und den auch niemand liebt, vergeht dagegen wieder wie ein flüchtiger unreifer Gedanke. So schuf Gott laut Bibel alles zweifach, damit es aneinander Freude hat und sich gegenseitig erhält (). Aber auch negative Liebe wie Hass sorgt dafür, daß das, an was man dabei vehement denkt, erhalten bleibt!

Weil im Reich des Geistes die Liebe das Maß des Abstandes ist, bilden sich im Reich der Seelen und Geister immer Vereine und Sphären von gleichgesinnten Geistern. Die Seelen der Verstorbenen gehen dahin, wohin sie gehören - in einen Geisterverein, der ihrer Weltanschauung und ihrem Entwicklungsniveau entspricht. Entsprechend ihren Gedanken, Ideen, Vorlieben und Vorstellungen sieht auch ihre Welt so aus mitsamt allen Einrichtungen. Die Schöpfer einer Welt sind die darin herrschenden Geister mit ihren Gedanken und Vorstellungen.

Da das Gottwesen keine Person und schon gar kein einzelner Mensch ist sondern die Gesamtheit aller Schöpferkräfte der Geister, gibt es für die einzelnen Geister unendlich viele Entwicklungsmöglichkeiten und Schöpfungsmaterial. Ausschlaggebend für jeden Geist sind sein Charakter, seine Interessen, sein Glauben und seine Vorlieben sowie die Stärke seines Willens und natürlich sein erreichtes geistiges Level. Sehr nützlich ist eine große Anhängerschaft als eine Macht von Geistwesen, die ihn lieben und mit Rat und Tat unterstützen! Dieser letzte Punkt sorgt übrigens auch dafür, daß Böse und Egoistische niemals höhere Level erreichen können. Sie bleiben in der Gott-Ferne, auch wenn sie sich über die Unterworfenen als Götter aufführen und sich anbeten lassen wollen. Sie verrechnen sich über kurz oder lang immer wieder mit ihren selbstsüchtigen Weltbeherrschungsplänen. Denn wenn der Kuchen - oder bei egoistisch herrschsüchtiger Art von Geistern besser gesagt "die Beute" - geteilt werden soll, so gibt es unter ihnen in den Führungsriegen stets Streit um Anteile und Vormacht. Auch Lügen, Intrigen, Erpressung und Mord sind bei solchen Finsterlingen zu Hause. Deren Lieblingswelten sind materiell wie unsere Erdenwelt, welche den darin Inkarnierten nicht die telepathische Kommunikation erlauben, bei der man die Gedanken sehen könnte. - Ganz anders ist es bei jenen Geistervereinen oder Familien, die in Liebe und Harmonie zusammenhalten. Sie bilden dadurch eine unbesiegbare Macht wegen ihrer Einigkeit und Willensstärke und ihre Welten und Sphären sind einfach himmlisch schön. Bei ihnen herrscht Wahrheitssinn und jeder ist princeps inter pares.. Sie einen,was zusammen gehört, während die Finsterlinge trennen, was zusammen gehört, um es zu schwächen und über die Geschwächten zu herrschen, ohne zu wissen, daß sie sich damit selbst den Teppich unter den Füßen wegziehen. Auf Erden ist den Menschen eine freie Entfaltung wie im Reich des Geistes nicht möglich, weil sie wegen des materiellen Leibes mit seinen Empfindlichkeiten und Ansprüchen sowohl die Naturgesetze als auch die Machthaber respektieren müssen.

Die Schöpferkräfte der Menschen zeigen sich so vor allem in der Kunst, in der Technik und in der Forschung bei Erfindungen. Immerhin kann ein Mensch sich je nach Möglichkeit ein Auto, ein Haus, schöne Reisen oder eine Familie gönnen. Auch da beginnt diese kleine Schöpfung mit dem Wunsch,  etwas in die Tat umzusetzen. Die Weisheit bzw. der Verstand suchen Mittel und Wege, um das Gewünschte zu bekommen, und wenn alles beisammen ist, wird zur Tat geschritten. Wie in dieser Webpräsenz aber mehrfach betont, ist diese Erdenwelt lediglich ein großes Schulhaus und dient der Reifung des Geistwesens.

Mehr dazu in der Entstehung des Bösen.